Meine liebe Tante ist Waldorflehrerin und ne tolle Person. Neulich fragte sie mich ein paar Dinge über unsere Generation, die ich zwar für mich als Einzelperson beantworten kann, doch fehlt mir ein bisschen der Überblick, wie der Rest meiner Generation das so sieht.
Wegen der new generation meine ich, dass ich es absolut spannend finde, von dir zu hören, was deine Freunde und dich so bewegt– also im Innersten echt bewegt! Seid ihr eher deprimiert von dem ganzen Mist, den Eure Eltern und Leute wie wir so verzapfen oder lebt ihr eure eigenen Werte, ohne euch zu sehr beirren zu lassen?
Ich wieß schon, dass das nicht so homogen sein kann, wie ich frage, aber siehst du da ne Tendenz?
Kannst du mir sagen, was für euch zählt? Wie wollt ihr eure kinder erziehen? Wollt ihr das eigentlich überhaupt, soll das der Staat, die Kindergärtnerinnen, die Schule tun? Habt ihr Fragen daran oder ist das noch zu weit weg?
Nicht der Kapitalismus oder die Marktwirtschaft ist das Problem, sondern das, was die Politik in den letzten 20 Jahren daraus gemacht hat.
Wer hätte gedacht, daß ich jemals einem Satz eines Mannes wie Heiner Flassbeck, geäußert auf einer Attac-Konferenz mit dem Titel “Ist der Kapitalismus am Ende?” uneingeschränkt zustimmen würde?
Aufgrund der Erfordernis von Konzentrationsfähigkeit und ausgeruhten Augen schaffe ich es äußerst selten mich zu einem Buch hinreißen zu lassen. Um die wenige Zeit mit Büchern wenigstens ordentlich zu nutzen bin ich auf der Suche nach Denkbüchern. Ich möchte nicht unterhalten werden, ich möchte etwas über mich und/oder das Leben lernen. Kategorie Steppenwolf (wobei diese Stimmung vorbei ist, aber von der Intensität her). Vorschläge bitte.
Als meine Mitbewohnerin vor einem knappen Jahr ausgezogen ist nahm sie auch einige geschätzte Utensilien aus der Küche mit, unter anderem sämtliche Salzstreuer und auch diverse andere Aufbewahrungsbehältnisse.
Ersatz musste herangeschafft werden, also wurden für Salz und Zucker zwei gläserne Behälter bei Ikea gekauft und zur Unterscheidung auf unterschiedliche Regale gestellt.
Habe das Video durch die Maschinenübersetzunge gejagt und es irrtümlicherweise als ein Gedicht über Väterchen Frost interpretiert. Mein russischer Kontakt stellte das dann richtig:
Yeah, this video is quite incredible, the boy(not a girl) is so emotional! Though you completely misunderstood the idea) It is not about Father Frost, it is about a man being simultaneously small, ridiculously tiny with his small unimportant life, small things he does, small things he has and the greatness of his death that is bigger than the Earth itself when a war comes(this is not the translation, it’s just an interpretation). It is written by Robert Rozhdestvensky, a Russian poet. Rozhdestvo is Xmas in Russian, so your mistake is justifiable) The way this boy reads this poem is especially moving taking into account his age, because you won’t expect a 4 or 5 year old child to understand something that philosophical, but there seems to be an absolute awareness in his manner, his voice, his gestures. Unbelievable.
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