Archiv für die Kategorie 'Verlinkt'

the golden circle

Er sagt, wir tuen und kaufen Dinge für uns, um zu zeigen was wir denken, woran wir glauben. Ich kann da nur zustimmen.

Jason Mahoooooni

welchen film ich schon lange einmal erwähnen wollte:

“waltz with bashir”

(ich war sehr bewegt und mehr vermag ich nicht zu sagen)

Schöpfung

Nein, nicht die Schöpfung, das Schöpfen. Nein, nicht aus einem Eimer.
Wurde heute auf diese und solche Renderings gestoßen. Ersteinmal hat mich die Detailgenaugikeit und Realitätsnähe absolut umgehauen. Pixarische Filme hat man ja schon gesehen, aber soo gut sehen die nicht aus. Mag an der vierten zusätzlichen Dimension liegen.
Wenn man sich einmal klar macht, wie diese Bilder entstehen, wird einem klar, daß jedes kleine Detail genau so vom Ersteller gewollt wurde. Er hat die Personen und Gegenstände erdacht, umgesetzt, positioniert, texturiert, beleuchtet und nachbearbeitet. Diesen Umfang an Kontrolle, aber auch Schöpfungskraft finde ich äußerst beeindruckend und möchte am liebsten sofort selber mit soetwas loslegen. Aber die Zeit. Und die Energie. Und die Abers.
What’s the point of the story? I like stories!

Hurray!

Die Welt hat sich also auch ohne mein zutun diesmal in Richtung des Guten bewegt. Aber nächstes Mal bin ich wieder dabei. Denn die Demo gegen Überwachung an diesem Wochenende in Berlin war offensichtlich ein voller Erfolg.

Live from the crime scene

Deutschland:

Wie wir gerade erfahren haben wurde Deutschland zum Schauplatz eines der größten musikalischen Verbrechen der letzten Jahre:

Ein legendärer Song der Band Metallica, The Unforgiven, wurde von der deutschen Sängerin Stefanie Heinzmann auf brutalste und herzloseste Weise zerstückelt und ausgeweidet.

Verkopft.de erreichte ein Video der Täterin. Zuschauer über 14 Jahre seien gewarnt vor dem verstörenden Inhalt der folgenden Bilder:

Urban change in Azerbaijan

Eine ehemalige Mitbewohnerin von mir ist gerade mit einem Freund und sehr gutem Fotografen in Baku, der Hauptstadt von Azerbaijan. Zusammen dokumentieren sie dort den Wandel der Stadt, denn diese verändert sich momentan sehr rapide. Durch den Fund von Öl wird dort gerade sehr viel Geld gemacht und Wolkenkratzer aus dem Boden gestampft. Dabei vergessen die Reichen gerne mal den Erhalt von schöner und alter Bausubstanz oder den Fakt, daß das Gebiet akut erdbebengefährdet ist. Äußerst spannendes Projekt was wirklich gut von den beiden in ihrem Blog dokumentiert wird: Urbanchange

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Foto von Sebastian Burger

The cool hunt for monkey portraits

Monkey Portaits Noch mehr Verlinkungen, sorry. Ich weiß, ihr habt eh alle keine Zeit. Mir egal. Das hier muß auch noch raus.

Auf der Suche nach guten Inhalten sind wir ja alle (im Netz, in der Realität, im Leben). Eine Seite, die sich dieser Aufgabe ebenfalls angenommen hat und sie mit bravour meister ist coolhunting. Aus dem Blog fällt ziemlich viel raus, und diesen habe ich auch noch nicht weiter verfolgt, da ich nur über den Video-Podcast auf diese Seite aufmerksam geworden bin. Und dieser ist hochgradig empfehlenswert.

In kurzweiligen, sehr stimmungsvoll gestalteten und gut fotografierten 3-5-minütige Videos werden uns in den Folgen Künstler oder Künstlergruppen und ihre Arbeit vorgestellt. Der Begriff Künstler reicht dabei von Filmemachern, Fotografen, Musikern, allen Arten von “klassischen Künstlern” bis hin zu Organisationen oder Lokationen die Künstlern eine Plattform bieten.

Herauspicken möchte ich dabei, aus offensichtlich persönlichen Gründen, eine Fotografin. Diese wird in Folge 63 portraitiert und hat mich absolut begeistert. Ihr Name: Jill Greenberg. Sie erzählt, wie sie dazu gekommen ist Portraits von Affen und weinenden Kindern zu schießen, welche mich beide sehr begeistern. Auf ihrer (schicken aber leider flashigen flashbasierten und damit nicht direktverlinkbaren) Seite sind diese und andere zu bestaunen. Teilweise ziemlich verhochglanzt, aber immer mit einer sehr eigenen, artifiziellen, aber berührenden Ästhetik. Auschecken!

The NewYorker Conference

Im letzten Jahr habe ich bereits den Podcast der New Yorker Conference verfolgt und mit Interesse genossen. Inzwischen sind die Videos der diesjährigen ebenfalls online und einige davon, wenn auch gefühlt weniger als letztes Jahr, sehr spannend. Hier (m)eine Auswahl.

Ich hatte nach dem schauen von einigen Vorträgen schon überlegt, alle Vorträge zu löschen, denn sie waren politisch, sehr politisch, aber nicht neutral, sondern gefärbt. Alleine die Einstiegsfrage an den Polizeipräsidenten (police commissioner?) von New York zeigt, was ich meine.

Comissioner, it’s been nearly seven years since 9/11. How do you maintain, in the department, the sence of urgency that good counter terrorism work requires? As time passes the fear of another attack by al-Qaeda inevitably subsides.

Einige sind auch einfach nur versteckter Wahlkampf oder Bestärkung des sogenannten “War on Terror” (obwohl er spannende Vergleiche zwischen den USA und den “Terroristen” anstellt). Aber wenden wir uns den Guten zu.

Zielgruppe: Jeder, der eingestellt werden möchte oder selbst einstellt.
Thema: Reinventing Invetion – Malcolm Gladwell on the challenge of hiring in the modern world.
Einschätzung: Der Mann ist mir sowas von sympathisch! Und erzählt richtig interessantes über unsere Denkstrukturen beim Auswählen von Mitarbeitern. Angucken!
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Zielgruppe: WoW-Spieler; Leute, die sich für die Zukunft des Alltages interessieren.
Thema: Jane McGonigal talks with Daniel Zalewski about alternate-reality gaming.
Einschätzung: Irgendwie ganz schön durchgeknallt die Idee, das Leben mehr wie ein Videospiel zu machen, weil diese ja Spaß machen, aber es werden einige äußerst spannende Projekte erwähnt.
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Zielgruppe: Cartoonmöger, lachende Menschen
Thema: Robert Mankoff, the cartoon editor of The New Yorker, discusses the concept of humor throughout history.
Einschätzung: Ganz nette Cartoons dabei (mein Favorit: the French Army Knife), aber der Kerl findet sich selbst zu witzig und erzählt genau eins: Humor ist, wenn zwei Dinge verbunden werden, die eigentlich nicht zusammen gehören. Wenn man zuviel Zeit hat ganz gute Unterhaltung.
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Zielgruppe: Architekten
Thema: Paco Underhill talks with Malcolm Gladwell about how to remake air travel for the twenty-first century.
Einschätzung: Für Architekten sicherlich spannend.
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Zielgruppe: Ingenieure und Weltverbesserer
Thema: Amy Smith talks with Rebecca Mead about applying new technology in the developing world.
Einschätzung: Wie man mit lokal verfügbaren Rohstoffen Dinge entwerfen kann, die den Menschen helfen.
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Zielgruppe: Biologen
Thema: Linda Avey and Anne Wojcicki talk with Michael Specter on genetics.
Einschätzung: Scary Zukunft der Genforschung und ihre potentiellen Ermöglichungen, ohne die Gefahren.
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Zielgruppe: Biologen, Bioinformatiker ;), Ingenieure
Thema: Yoky Matsuoka, the director of the neurobotics laboratory at the University of Washington, discusses how brain signals can control prosthetic limbs, and other advances in the hybrid field of neuroscience and robotics.
Einschätzung: Eine schöne Ingenieurin, die auch noch spannendes erzählt. Gehirn-Maschine-Kommunikation.
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Zielgruppe: Architekten
Thema: David Adjaye talks with Thelma Golden about architecture in contemporary culture and what buildings can be in the twenty-first century.
Einschätzung: Vielleicht war ich auch nur zu müde.
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Zielgruppe: Chefs und Feinschmecker
Thema: Bill Buford talks with the chefs David Chang, Daniel Humm, and Marc Taxiera about their influences and the future of the culinary world.
Einschätzung: Hatte keinen Hunger.
LINK

So, genug verlinkt. Mindestens 5% müssen geschaut werden von jedem, der bis hier hin gelesen hat. Sonst wird morgen schlechtes Wetter.

Bewegtes


Alone in Tokyo HD from Philip Bloom on Vimeo.

Diese Filme würde ich als aneinandergereihte und bewegte Fotos beschreiben. Äußerst gute Fotos, genau die richtigen Momente, tolle Perspektiven und Details. Daher tut sich bei mir die Frage auf: Ist das nicht vielleicht die schwierigere, entwickeltere Art der Fotografie? Einerseits ist es einfacher, da die Situation nicht in genau einem Moment festgehalten werden muß, denn auch nur wenige Sekunden bewegtes Bild erzählen und erklären mehr als ein Foto von der selben Situation. Und wenn man eine Zeitlupe drüber laufen lässt, sieht es auch gleich interessanter und stimmungsvoller aus. Die Musik tut ihr übriges. Andererseits ist die Bedienung der Kamera natürlich nocheinmal schwieriger, da eben noch die Zeit dazu kommt. Und in dieser Auflösung und Qualität muß man auch sehr genau auf den Fokus achten. Ich habe jedenfalls große Lust bekommen, auch einmal die vierte Dimension zu verwenden – auf die damit verbundene Technikschlacht und Geldvernichtung dagegen deutlich weniger.
Auf seiner (sehr unübersichtlichen) Seite philipbloom.net oder bei Vimeo gibt es noch mehr Videos von ihm, auch in 720p und zum runterladen (auf seiner Seite). Sind nahezu alle ähnlich gut und bereiten Freude im Auge. Großen Respekt an dieser Stelle.