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	<title>verkopft &#187; Kunst</title>
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		<title>scheisse.</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 18:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>la a.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[dritte woche nikotin- frei. (es ist als würde ich die wochen einer schwangerschaft zählen.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dritte woche nikotin- frei.</p>
<p>(es ist als würde ich die wochen einer schwangerschaft zählen.)</p>
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		<title>Picturing America &#8211; Fotorealismus der 70er Jahre</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 18:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Guggenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Fotorealismus]]></category>
		<category><![CDATA[I like Mondays]]></category>
		<category><![CDATA[Picturing America]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Solomon R. Guggenheim Foundation, hauptsächlich bekannt durch ihre berühmten Museen in New York und Bilbao, hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank auch in Berlin eine kleine Dependance und zwar direkt Unter den Linden. Die dortige Galerie ist mit 510 m² relativ klein, beherbergt darum auch keine permanente Kollektion, sondern zeigt über das Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Solomon R. Guggenheim Foundation, hauptsächlich bekannt durch ihre berühmten Museen in New York und Bilbao, hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank auch in Berlin eine kleine Dependance und zwar direkt Unter den Linden.</p>
<p>Die dortige Galerie ist mit 510 m² relativ klein, beherbergt darum auch keine permanente Kollektion, sondern zeigt über das Jahr verteilt mehrere Ausstellungen mit vielfach auch sehr divergierenden Themen und Schwerpunkten.</p>
<p>Zur Zeit kann man dort die Ausstellung Picturing America besichtigen, die den Fotorealismus der 60er und 70er Jahre in den USA zum Thema hat.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"><a title="Richard Estes" href="http://www.flickr.com/photos/herzeleyd/1481710235/"><img class="attachment wp-att-434" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/03/1481710235_4992d6a7de_o.jpg" alt="Richard Estes" width="380" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: herzeleyd</p></div>
<p><span id="more-433"></span></p>
<p>Als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus der 50er und 60er Jahre (siehe dazu evtl. meinen schon etwas älteren Artikel zu <a href="http://verkopft.de/2008/09/03/jack-the-dripper/" target="_self">Jackson Pollock</a>) entwickelte sich in den USA neben der PopArt der Fotorealismus.</p>
<p>Auch wenn sie keine einheitliche Strömung bildeten und sich der Etikettierung als Fotorealisten sogar häufig entzogen war doch zumindest die Vorgehensweise der Künstler ähnlich, denn sie malten sehr detailreiche, realistische Bilder nach fotografischen Vorlagen, häufig großformatige Bilder und praktisch immer Szenen und Dinge des Alltagslebens.</p>
<p>Aufwand und Detailreichtum gehen dabei häufig so weit, daß man erst auf den zweiten oder dritten Blick sicher sagen kann, daß es sich wirklich nicht um eine Fotografie handelt, sondern wie beim obigen Bild um ein Gemälde. Häufig werden reflektierende Oberflächen dargestellt, Schaufenster und Telefonzellen in New York, bei deren Anblick man erst einige Sekunden irritiert ist, bis das Auge sämtliche reflektierten Bildebenen durchdrungen hat.</p>
<p>Die Bilder, die einfach nur New Yorker Straßenszenen darstellten erzeugten bei mir sogar Sehnsucht, diese großartige Stadt einmal wieder zu besuchen.</p>
<p>Im Gegensatz zu früheren Ausstellungen, die ich im Deutsche Guggenheim besuchte, herrschte heute ein ziemlich großer Andrang, was mit Sicherheit allerdings auch daran lag, daß das Guggenheim in seiner Aktion &#8216;I like Mondays&#8217; montags freien Eintritt gewährt. Mit steigenden Besucherzahlen steigt natürlich auch die Anzahl derer, die die Bilder abfotografieren während ihres Rundganges.</p>
<p>Ob sie sich der Ironie bewußt waren, daß sie Fotografien von Bildern machten, die auf Fotografien beruhten?</p>
<p>Mein Fazit: Eine kleine, feine Ausstellung, die man sich bevorzugt an einem Montag ansehen sollte, da montags sowieso die meisten Berliner Museen ihren Ruhetag haben sowie der Eintritt kostenfrei ist.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Die Ausstellung Picturing America findet noch bis zum 10.5.09 im <a href="http://www.deutsche-guggenheim-berlin.de/d/" target="_self">Deutschen Guggenheim</a> in der Straße Unter den Linden 13/15 statt.</p>
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		<title>Von Elefantengöttern und tantrischen Ritualen &#8211; Ein Besuch im Museum für asiatische Kunst</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ganesha]]></category>
		<category><![CDATA[Höhle der Ringtragenden Tauben]]></category>
		<category><![CDATA[Linga]]></category>
		<category><![CDATA[Museen Dahlem]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für asiatische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Staatliche Museen Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Donnerstag, d.h. freier Eintritt in sämtlichen staatlichen Museen in Berlin 4 Stunden vor Schließung. Um auf kostengünstige Art und Weise meinen Horizont mal wieder etwas zu erweitern beschloss ich darum zu den Museen in Dahlem, direkt bei der Freien Universität zu fahren. Unter einem (großen) Dach versammeln sich dort das Ethnologische Museum, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Donnerstag, d.h. freier Eintritt in sämtlichen staatlichen Museen in Berlin 4 Stunden vor Schließung.</p>
<p>Um auf kostengünstige Art und Weise meinen Horizont mal wieder etwas zu erweitern beschloss ich darum zu den Museen in Dahlem, direkt bei der Freien Universität zu fahren.</p>
<p>Unter einem (großen) Dach versammeln sich dort das Ethnologische Museum, das Museum der Europäischen Kulturen sowie das Museum für asiatische Kunst. Letzteres wollte ich heute erkunden.</p>
<p><span id="more-426"></span></p>
<p>Der Eintritt war wie vermerkt kostenlos, ein begleitender Audioguide war mir die 2,50€ wert, denn wie bislang immer war die Qualität des Guides vorzüglich, verlängerte und intensivierte den Besuch auf angenehme Weise.</p>
<p>Zuerst widmete ich mich dem im weitesten Sinne indischen, bzw. südasiatischen Kulturkreis.</p>
<p>Eine Vielzahl beeindruckender Statuen und Wandreliefs führte durch die reichen Kulturen und vielfältigen Religionen des indischen Subkontinentes:</p>
<p>Götterstatuen und die Lebensgeschichte des Buddha als Bilderzählung an der Außenseite der Nachbildung eines buddhistischen Stupa waren reichhaltige Zeugen der kulturellen Entwicklung und vermochten mich alleine im ersten größeren Abschnitt der Ausstellung eine ganze Stunde zu fesseln.</p>
<p>Eines der Highlights zweifelsohne war diese Darstellung des Hindugottes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ganesha" target="_blank">Ganesha</a>:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a href="http://www.flickr.com/photos/72746018@N00/2708284918"><img title="Ganesha" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/03/2708284918.jpg" alt="Ganesha" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: dalbera</p></div>
<p>Ganesha ist einer der beliebtesten hinduistischen Götter, er steht für Weisheit und Intelligenz, ist Schutzherr der Wissenschaften und Künste.</p>
<p>In Deutschland gibt es ja die Redewendung &#8216;wie eine Elefant im Porzellanladen&#8217; als Bezeichnung für ungeschickte Trampel, damit beweisen wir allerdings nur, daß wir von Elefanten keine Ahnung haben, die Inder wissen es besser:</p>
<p>Einer indischen Frau zu sagen, sie bewege sich wie ein Elefant ist dort nämlich ein Kompliment an ihre Eleganz und Anmut, denn gerade der Indische Elefant versteht es meisterlich trotz seiner Größe auch im dichtesten Dschungel seinen Weg zu finden. Aus diesem Grund wird ihm vor allem vor Beginn von Reisen, aber auch allgemein vor Neuanfängen, egal ob beruflicher oder privater Art gehuldigt, verheißt er doch Glück und Erfolg bei jeder neuen Unternehmung.</p>
<p>Nicht umsonst hat Apu, Besitzer des Springfielder Kwik-E-Marts eine Ganesha-Statue in seinem Laden zu stehen! ;)</p>
<p>Doch auch andere Objekte waren durchaus faszinierend, so z.B. die Schutzkappe eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linga" target="_blank">Linga</a> und deren dazugehörige Geschichte:</p>
<p>Ein Linga ist ein Symbol des Hindu-Gottes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shiva">Shiva</a>, genauer gesagt ein Symbol seiner aktiven männlichen Schöpferkraft im Gegensatz zur passiv-weiblichen, empfangenden Kraft, die durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yoni" target="_blank">Yoni</a>, ein den Linga ringförmig umschließendes Becken symbolisiert wird.</p>
<p>Bei Ritualen wurde die Schutzkappe entfernt und der Linga mit Wasser, Milch sowie geläuterter Butter übergossen, welches sich alles anschließend in der umschließenden Yoni sammelte.</p>
<p>Die symbolische Bedeutung des Ganzes muss ich wohl niemandem näher erläutern! ;)</p>
<p>Der Höhepunkt der Ausstellung jedoch war die <a href="http://www.seidenstrasse-konservierung.de/web1/index.php/geschichteturfansammlung/hoehleringtragendentauben" target="_blank">Höhle der Ringtragenden Tauben</a>, eine buddhistische Kulthöhle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kizil">Höhlenkloster-Anlage Kizil. </a></p>
<p>Für den Museumsbesucher natürlich ein echter Glücksfall, für die Stätte in China wohl eher&#8230; nicht.</p>
<p>Ob die dortigen Stätten wirklich geplündert wurden wie es der Wikipedia-Artikel behauptet kann und will ich spontan nicht beurteilen, die Abtragung der gesamten Innenwände der Höhle und deren Transport nach Deutschland kann man allerdings wohl eher nicht als behutsame archäologische Vorgehensweise bezeichnen.</p>
<p>Diese Höhle zu betreten ist jedenfalls sehr eindrucksvoll, vor allem wenn man sie sich im Kontext einer Höhlenkultstätte mitten in der Wüse vorstellt.</p>
<p>Nach gut drei Stunden hatte ich die erste Hälfte des Museums für Asiatische Kunst beendet und beschloss die andere Hälfte, die sich mit dem ostasiatischen Kulturräumen, also primär China, Japan &amp; Korea beschäftigt lieber nächste Woche zu besichtigen.</p>
<p>Obwohl der Eintritt frei war hielten sich übrigens nur sehr wenige Besucher im Museum auf, eine grobe Schätzung meinerseits belief sich auf etwa 30-40 Besucher im gesamten Zeitraum und wie immer in einem solchen Fall wußte ich nicht so recht, ob ich mich über die Ruhe und freie Verfügbarkeit der Kulturschätze freuen sollte oder ob ich über die kulturlosen Besucherscharen schimpfen sollte, die dieses Kleinod der Berliner Museenlandschaft schmählich links liegen ließen.</p>
<p>Das Aufsichtspersonal war offensichtlich an die geringen Besucherzahlen gewöhnt, so unterhielten sich zwei Mitarbeiter über das kleine Büchlein mit Kurzgeschichten, weches sich einer von ihnen zur Unterhaltung mitgenommen hatte und mitten zwischen einigen Vitrinen lag auf einer Bank eine halbe Zeitung mit Lesebrille herum.</p>
<p>Ich selbst sorgte indirekt scheinbar für einigen Gesprächsstoff, denn bei meinem Rundgang war mir an einem der Reliefs ein kleines weißes Kügelchen aufgefallen, welches ich als hineingedrückten Kaugummi interpretierte.</p>
<p>Nachdem ich die Saalaufsicht darauf aufmerksam gemacht hatte wurde sofort eine zweite Aufsichtsdame hinzugezogen und anschließend vorsichtig der Fremdkörper entfernt, der sich glücklicherweise als kleiner Kieselstein entpuppte, den dort wohl irgendjemand abgelegt hatte und der dort schon wer-weiß-wie-lange lag.</p>
<p>Für die Mitarbeiter scheint dies der Höhepunkt an Abwechslung ihres Arbeitstages gewesen zu sein, noch über eine Stunde später hörte ich, wie eine Aufsicht seiner Kollegin von dem Vorfall erzählte und meinen&#8230; ähh heldenhaften Einsatz zur Rettung wertvoller Kulturgüter lobend hervorhob.</p>
<p>Die ruhigen Tage der dortigen Mitarbeiter sind allerdings bereits gezählt. Denn die in Dahlem präsentierten Sammlungen sollen nach dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses in das dortige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humboldtforum">Humbolt-Forum</a> umziehen. Dort, im Herzen Berlins, direkt gegenüber den berühmten Museen der Berliner Museumsinsel, dürfte der Besucherandrang deutlich stärker ausfallen als im beschaulichen Dahlem.</p>
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		<title>It&#8217;s not funny, it&#8217;s art!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[This is the tragic story of Blanca. Blanca loves art. This is troublesome, because Blanca doesn&#8217;t understand a thing about art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>This is the tragic story of Blanca. Blanca loves art. This is troublesome, because Blanca doesn&#8217;t understand a thing about art. </span></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-TcRzvjIMj4&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-TcRzvjIMj4&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Icke</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/10/icke/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 21:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Selfmade]]></category>

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		<description><![CDATA[Der große Vorteil, wenn im Haus gerade das Dach ausgebaut wird und man am Wochenende die großen leeren Räume in ein kleines Studio umfunktionieren kann. Jetzt bräuchte ich nur noch ein interessanteres Modell. Ganze Serie anschauen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><img src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/10/dsc-3620.jpg" alt="DSC_3620.jpg" border="0" width="600" height="400" /></div>
<p>Der große Vorteil, wenn im Haus gerade das Dach ausgebaut wird und man am Wochenende die großen leeren Räume in ein kleines Studio umfunktionieren kann. Jetzt bräuchte ich nur noch ein interessanteres Modell.</p>
<p><a href="http://verkopft.de/files/selfportraits/index.html">Ganze Serie anschauen</a></p>
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		<title>Jack the Dripper</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/09/jack-the-dripper/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Jackson Pollock]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste bewußte Begegnung mit Jackson Pollock hatte ich im Metropolitan Museum of Art in New York. Ein großformatiges Gemälde voll wirrer Linien, Farbkleckse und -tupfen, scheinbar wahllos über die Leinwand verteilt und verspritzt: Foto von Tracy Chafin Für viele Leute ist diese Art der Malerei (man spricht bei dieser Malweise übrigens von Abstraktem Expressionismus) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine erste bewußte Begegnung mit Jackson Pollock hatte ich im Metropolitan Museum of Art in New York.</p>
<p>Ein großformatiges Gemälde voll wirrer Linien, Farbkleckse und -tupfen, scheinbar wahllos über die Leinwand verteilt und verspritzt:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Contemplating Pollock" href="http://www.flickr.com/photos/picklesperson/2688301218/"><img class="attachment wp-att-184" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/09/2688301218_cf5dec5b54.jpg" alt="Contemplating Pollock" width="500" height="334" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<small>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/picklesperson/2688301218/">Tracy Chafin</a></small></p>
<p style="text-align: left;">Für viele Leute ist diese Art der Malerei (man spricht bei dieser Malweise übrigens von Abstraktem Expressionismus) eines der Negativbeispiele moderner Kunst.</p>
<p style="text-align: left;">Er gestern erntete ich im Gespräch mit einer durchaus kunstsinnigen Freundin einen skeptisch-abwertenden Blick, als ich bemerkte, daß mir die Werke von Jackson Pollock sehr gut gefallen.</p>
<p style="text-align: left;">In der Tat scheint die Entstehung seiner Kunstwerke auf den ersten Blick sehr befremdlich:</p>
<p style="text-align: left;">Pollock legte die leeren Leinwände auf den Boden, wanderte um sie herum, ließ die Farbe mit alten, groben Pinseln auf die Leinwand herabtropfen, bei späteren Werken benutzte er sogar Farbeimer, in deren Böden er Löcher bohrte, um die Farbe auf die Leinwand zu bringen.</p>
<p style="text-align: left;">Einen tieferen Einblick in sein Werk und vor allem in seinen Schaffensprozeß ermöglichte mir der Besuch im Centre Pompidou in Paris. Neben einem seiner Werke lief dort auf einem kleinen Monitor folgender kurze Film, der Pollock beim Malen zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CrVE-WQBcYQ&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/CrVE-WQBcYQ&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Man sieht, wie er sich immer weiter in sein Werk hineinsteigert, wie das Malen für ihn immer emotionaler und intensiver wird. Allein die wilde, ungeduldige Geste, mit der er seine Zigarette wegwirft&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Schon im Metropolitan Museum war ich von Pollock fasziniert gewesen, ohne dass ich dafür einen konkreten Grund hätte nennen können. Der Besuch im Centre Pompidou brachte mir Pollock bereits etwas näher, denn nun wußte ich zumindest, wie seine Werke entstanden sind. Doch ich verstand immer noch nicht, warum mich seine Bilder faszinierten, wieso diese Bilder eine emotionale Reaktion bei mir auslösten!</p>
<p style="text-align: left;">Dies änderte sich erst vor einer knappen Woche beim Besuch des Moderna Museet in Stockholm.</p>
<p style="text-align: left;">Das dort ausgestellte Bild Jackson Pollocks gehört meiner Einschätzung nach noch nicht einmal zu seinen besten Werken, neue Erkenntnisse oder emotionale Reaktionen brachte es mir darum nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Was mich jedoch vollkommen überwältigte war der herausragende Audiokommentar.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Künstler arbeitet im Grunde niemals im luftleeren Raum, wer einen ihn und sein Werk verstehen möchte, der muss herausfinden in welcher Zeit, unter welchen Umständen er gearbeitet hat. Man muss wissen, wer oder was den Künstler inspiriert und beeindruckt hat, gegen was er aufbegehrte.</p>
<p style="text-align: left;">Im Falle Pollocks handelt es sich dabei um eine Faszination für die Kultur der Ureinwohner Amerikas, genauer der Navajo-Indianer, die er Anfang der 40er Jahre besuchte und deren Kunst er studierte.</p>
<p style="text-align: left;">In ihren Zeremonien zeichnen die Navajo über Stunden hinweg hochkomplexe Muster in den Wüstensand. Wenn diese Zeichnungen vollendet sind vollführen sie auf den Motiven ihre heiligen Tänze, zerstören also bei diesen Tänzen die Sandzeichnungen wieder.</p>
<p style="text-align: left;">Pollock verlegte seine Leinwände auf den Boden, nahm die Farbe und verteilte sie einfach darüber. Einziger Maßstab dafür waren seine eigenen Emotionen, die er auf diese abstrakte Weise ausdrückte.</p>
<p style="text-align: left;">Daher der Begriff Abstrakter Expressionismus.</p>
<p style="text-align: left;">Warum ist das für mich nun so faszinierend, so bewegend?</p>
<p style="text-align: left;">Der Versuch einer Erklärung:</p>
<p style="text-align: left;">Stellt euch eine Tänzerin vor!</p>
<p style="text-align: left;">Sie ist allein, unbeobachtet, ihre nackten Füße sind schmutzig vom sandigen Erdboden, auf dem sie sich bewegt. Sie tanzt zu einem Lied, einer Melodie. Jeder Fußtritt, jede Bewegung ihres Körpers ist Ausdruck dessen, was sie fühlt, wenn sie die Musik hört.</p>
<p style="text-align: left;">Sie kann das, was die Musik in ihr auslöst nicht in Worte fassen, kann es nicht erklären. Sie kann es nur tanzen! Die Musik wird zu Emotion und die Emotion wird verwandelt in Bewegung.</p>
<p style="text-align: left;">Sie denkt nicht darüber nach, was sie genau tut, sie schaltet ihr bewußtes Denken vollständig aus, gibt sich der Musik und ihren Gefühlen hin. Musik, Emotion und Bewegung verschmelzen zu einem vollständigen Ganzen, zu einer perfekten Harmonie, die die Welt mit Schönheit in ihrer reinsten Form erfüllt!</p>
<p style="text-align: left;">Stellt euch nunmehr vor, das ganze Universum, alles, was ist, wäre erfüllt von einer grundsätzlichen Melodie des Seins!</p>
<p style="text-align: left;">Jackson Pollock hat zu dieser Melodie getanzt, das Ergebnis sind seine Bilder.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Begriffen habe ich das erst durch den letzten Satz des Audiokommentars, den ich hier, in stilistisch leicht veränderter Form wiedergeben möchte:</p>
<p style="text-align: left;">Hinter der Haut der Zeit<br />
lebt jedoch<br />
Pollocks fließendes Jetzt,<br />
für jeden,<br />
der ein Auge dafür hat,<br />
mitzutanzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mind-boggling</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/08/mind-boggling/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 14:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[True (or at least successful) art has to be mind-boggling. To see some, continue to read. Link &#160; Link]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>True (or at least successful) art has to be <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=mind-boggling">mind-boggling</a>. To see some, continue to read.</p>
<p><span id="more-144"></span></p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Im0X4xOZF68&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.youtube.com/v/Im0X4xOZF68&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="425" height="344" /></object></p>
<p><a href="http://www.coolhunting.com/archives/2008/02/richard_dupont.php">Link</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dVMnA3HKs8w&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.youtube.com/v/dVMnA3HKs8w&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="425" height="344" /></object></p>
<p><a href="http://www.coolhunting.com/archives/2008/04/the_lever_house.php">Link</a></p>
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		<title>Gefühlte Kunst</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/08/gefuhlte-kunst/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 12:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich groß reich berühmt Tischler bin, möchte ich mal diesen Schreibtisch haben. Selbstgebaut natürlich. Foto von dalbera Entworfen von Henry van de Velde (1898-99). Klassischer Jugendstil, wie ja nicht zu übersehen ist. Gesehen im Musée d&#8217;Orsay in Paris. Beeindruckend schön. Auch die anderen Jugendstilmöbel dort. Wobei ein ganzes Haus voll davon dann doch schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wenn ich <del>groß</del> <del>reich</del> <del>berühmt</del> Tischler bin, möchte ich mal diesen Schreibtisch haben. Selbstgebaut natürlich.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/velde-ecritoire.jpg"><img src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/velde-ecritoire-small.jpg" alt="velde ecritoire" width="600" height="468" /></a><br />
<small>Foto von <a href="http://flickr.com/photos/dalbera/2249588552/">dalbera</a></small></p>
<p style="text-align: left;">Entworfen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_van_de_Velde">Henry van de Velde</a> (1898-99). Klassischer Jugendstil, wie ja nicht zu übersehen ist. Gesehen im Musée d&#8217;Orsay in Paris. Beeindruckend schön. Auch die anderen Jugendstilmöbel dort. Wobei ein ganzes Haus voll davon dann doch schnell zuviel werden würde. Mir ging nach der 5ten Sitzkombination und Bett im dem Stil dann doch die Pflanzerei aufs Gemüt. Klare gerade minimalistische Formen sind doch entspanneder. Oder eben dieser Schreibtisch in einem Bauhaus-Haus.</p>
<p style="text-align: left;">
<span id="more-140"></span></p>
<p style="text-align: left;">Und dieses Waschbecken von Francois-Rubert Carabin (1898) im Bad. Die Idee einen Wassersack nachzubilden auf dem eine kleine nette nackte Dame sitzt, die für einen das Wasser herausdrückt finde ich doch sehr nobel.</p>
<p style="text-align: left;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/tmp-6d1e00abfeb8244f135fd369620fc7a3.gif" alt="Fontaine" width="256" height="513" align="left" /></p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt ist das Musée d&#8217;Orsay bis jetzt das ansprechendste Museum für mich gewesen. Das Guggenheim in Bilbao hatte ebenfalls einige spannende modernere Exponate, doch die anderen besuchten konnten mich nicht erreichen. Ich denke der Grund war, daß ich die Kunst durch den Mangel an Hintergrundwissen rein emotional aufnehme. Selbst mit Hintergrundwissen ändert sich das nur in soweit, als daß ich vielleicht erkennen kann, daß jetzt auf einmal das Knie der heiligen Mariä &#8211; oh Skandal &#8211; als Form unter ihrem weiten Gewand zu erkennen ist. Mag ja kunsthistorisch spannend sein, aber mich berührt das herzlich wenig. Bin wohl doch eher in der Moderne verankert. Moderne ist in diesem Zusammenhang gemeint als alles, was so ab 1800 oder 1850 erstellt wurde.<br />
<small></small></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p style="text-align: left;"><a href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/barriaslanature.jpg"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/barriaslanature-small.jpg" alt="Barrias la nature" width="200" height="299" /></a><br />
<small>Foto von <a href="http://flickr.com/photos/shutterpea/2477545720/">Shutter Pea</a></small><br />
Diese wunderbare Statue zum Beispiel von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Barrias">Ernes Barrias</a> aus dem Jahre 1899, hergestellt aus Marmor (die Frau) und Onyx (das Gewand). Der Skarabäus ist aus einem weiteren Material. Erkennbar großartiges Handwerk und ästhetisch und erotisch auf sehr hohem Niveau.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p style="text-align: left;"><a title="Le Chevalier aux fleurs" href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/lechevalierauxfleursvv5.jpg"><img class="attachment wp-att-141" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/lechevalierauxfleursvv5.jpg" alt="Le Chevalier aux fleurs" width="500" height="305" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Im Gegensatz zu diesem uberkitschigem Bild. Respekt für die Reflektionen auf der Rüstung, aber das ist doch der Anfang eines Traumes den nahezu kein Mann teilen kann *hust*</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p style="text-align: left;"><a title="Van Gogh" href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/selbstportrait_vg2.jpg"><img class="attachment wp-att-142" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/selbstportrait_vg2.thumbnail.jpg" alt="Van Gogh" width="300" height="372" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Trotzdem man dieses Selbstportrait von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_van_Gogh">Vincent van Gogh</a> schon oft gesehen hat, ist es im Original noch immer äußerst beeindruckend. Diese Blau- und Grüntöne, das Unruhige, dieser Blick, die roten Haare im Kontrast. Ich hätte es am liebsten direkt mitgenommen. Hab mich dann aber doch nicht getraut. Und ein Kunstdruck davon ist bestimmt nicht das Gleiche. Na wenn ich <span style="text-decoration: line-through;">groß</span> <span style="text-decoration: line-through;">reich</span> <span style="text-decoration: line-through;">berühmt</span> Maler bin, mach ich mir selbst eine Kopie.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p style="text-align: left;"><a title="Pissarro" href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/pissarro_paysanne_feu_s.jpg"><img class="attachment wp-att-143" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2008/08/pissarro_paysanne_feu_s.jpg" alt="Pissarro" width="300" height="302" /></a></p>
<p> Dieses Bild des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pointilismus">Pointilismus</a> (Unterkategorie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impressionismus">Impressionismus</a>) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pissarro">Camille Pissarro</a> hat mich ebenfalls durch die Pinsel&#8230;setzung möchte man sagen optisch erreicht. Diese Punkte, die sich aus weiterer Entfernung zu einem ganzen zusammenschließen aber doch nicht so stark, daß sie komplett verschwinden. Leider wohl nur im Original oder zumindest sinnvoller Größe erlebbar.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p style="text-align: left;">Eine kleine Ausstellung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daguerreotypie">Daguerrotypien</a> war aus technischer Sicht spannend. Wie arbeiteten sie damals mit dem Licht, wie funktionierte der Vorgang überhaupt, wie lang waren die Belichtungszeiten und wie groß die Tiefenschärfe? Es waren alles sehr klassische Fotos. Nett die Leute in ihren alten Anzügen zu sehen, aber fotografisch waren für meine Begriffe nur wenige wirklich gute Kompositionen dabei.</p>
<p style="text-align: left;">Damit wäre mein personalisierter Rundgang durchs Museum beendet. Es gäbe noch einiges zu berichten (von der ersten Darstellung von Cellulitis in Marmor oder dem ubergroßen Architektur-Modell der Oper in Paris) doch es soll ja noch ein Anreiz für den persönlichen Besuch gewahrt bleiben. Auch wenn dieser durch die unzähligen kunst- und gedächtnisfreien Mitbesucher, die von jedem Exponat, um es sich angeguckt zu haben, ein Foto machen (Respekt: manche sogar ohne Blitz) und sich dabei am besten noch davor stellen um sich mit abbilden zu lassen, getrübt werden wird. Doch man kann sich einen Spaß daraus machen und absichtlich in die Fotos hineinlaufen oder direkt vor dem Bild stehen bleiben. Bekloptte und Bescheurte gibts eben immer, um mal  Herrn Wischmeyer zu zitieren und völlig respekt- und verständnisvoll zu bleiben.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://flickr.com/photos/shutterpea/2477545720/"></a></p>
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		<title>Drop dead, Jesus</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/07/drop-dead-jesus/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 09:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich habe in der letzten Woche mehr Bilder von Jesus gesehen als in meinem gesamten bisherigen Leben. Die Uffizien, das Museo San Marco, mehrere Kirchen, der Louvre, sie alle sind voll von Jesusbildern! Das Resultat ist eindeutig: ICH KANN DEN KERL NICHT MEHR SEHEN! Noch eine Anbetung der Könige oder der Hirten, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich habe in der letzten Woche mehr Bilder von Jesus gesehen als in meinem gesamten bisherigen Leben. Die Uffizien, das Museo San Marco, mehrere Kirchen, der Louvre, sie alle sind voll von Jesusbildern!</p>
<p>Das Resultat ist eindeutig:<br />
ICH KANN DEN KERL NICHT MEHR SEHEN!<br />
Noch eine Anbetung der Könige oder der Hirten, eine Kreuzigung, eine Pietà, eine Madonna mit dem Kind, ein Abendmahl, eine Hochzeit zu Kanaa, Bergpredigt oder weiß der Geier was und ich konvertier zum Islam!  </p>
<p>Glücklicherweise ist beim heutigen Besuch des Musée d&#8217;Orsay diese Gefahr eher gering.<br />
Nochmal Glück gehabt&#8230;</p>
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		<title>Die Expressionale, oder: Warum ich manchmal doch lächle&#8230;</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/06/die-expressionale-oder-warum-ich-manchmal-doch-lachle/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Potsdamer Platz in Berlins Mitte: Mythenumrankter Knotenpunkt; zerrissenes Grenzland; heißdiskutiertes Architekten-Eldorado; größte Baustelle der Welt; handzahme Touristenfalle; kommerzieller Reinfall Die großen Konzerne, die mit viel Tamtam die Gebäudekomplexe hochgezogen haben ziehen so langsam alle wieder ab (Daimler hat schon verkauft, Sony plant dies), neue Mieter finden sich nur langsam und am direkt anschließenden Leipziger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Potsdamer Platz in Berlins Mitte:</p>
<p>Mythenumrankter Knotenpunkt; zerrissenes Grenzland; heißdiskutiertes Architekten-Eldorado; größte Baustelle der Welt; handzahme Touristenfalle; kommerzieller Reinfall</p>
<p>Die großen Konzerne, die mit viel Tamtam die Gebäudekomplexe hochgezogen haben ziehen so langsam alle wieder ab (Daimler hat schon verkauft, Sony plant dies), neue Mieter finden sich nur langsam und am direkt anschließenden Leipziger Platz verbreiten schon seit Jahren große, mit Planen überspannte Gerüste die klägliche Illusion eines geschlossenen Platzes.</p>
<p>Die Hypovereinsbank hatte vor kurzem genug vom andauernden Leerstand in ihren Park Kolonnaden und wagte sich an ein neues Konzept, um die Räumlichkeiten mit Leben zu füllen und überließ die Räumlichkeiten der USB art consult GmbH, die dort seit dem 25. Mai die Expressionale veranstaltet.</p>
<p>Im Mittelpunkt der dreimonatigen Ausstellung steht die Sammlung Karsch-Nierendorf, aus der 150 verschiedene Werke von Künstlern wie Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Christian Rohlfs und Josef Scharl in einem eigens aufgestellten Pavillon ausgestellt werden.</p>
<p>In einer weiteren Sonderaustellung werden Bilder von George Grosz gezeigt, in einem extra abgetrennten Bereich Bilder unter dem Motto George Grosz und die Erotik.</p>
<p>Wer unter dieser Bezeichnung nun romantische Verklärungen und sehnsuchtsvolle Schmachtbilder erwartet sollte spätestens beim Warnhinweis FSK 18 vor Betreten des Raumes wieder in die Groszsche Realität zurückgeholt werden, denn die Bilder sind in der Tat nichts für sanfte Gemüter, hier hat Grosz seine innersten Phantasien auf Leinwand gebannt.</p>
<p>Prall erigierte, überdimensionale Penisse an erregten Zwittern,  schamlose Aktmodelle, die sich willig dem Maler hingeben; es tropft, es spritzt und ein kollektives Aufstöhnen scheint über dem Raum zu liegen.</p>
<p>Museen würden diese Bilder vermutlich nicht mit der Kneifzange anfassen und das ideale Umfeld scheint mir auch eher ein Bordell der 20er oder 30er Jahre zu sein.</p>
<p>Grosz haben seine Bilder übrigens häufig Probleme mit der Justiz eingebracht, seien es nun Prozesse wegen Gotteslästerung, Beleidigung der Reichswehr oder Angriff auf die öffentliche Moral.</p>
<p>Allein seine Bilder hätten den Besuch schon gelohnt!</p>
<p>Doch zusätzlich zu den Bildern und Skulpturen der Austelleung umfasst die Expressionale weitere Ausstellungsflächen mit Skulpturen von Joachim Karsch sowie Gerhardt Marcks, ein weiterer Raum mit Druckgrafiken von Franz Hitzler und Bernd Zimmer sowie als Schwenk zur zeitgenössischen Kunst Einzelaustellungen mit Werken von Louise Christine Thiele (Skulptur) und Rolf Händler (Malerei).</p>
<p>Deren Werke kann man auch ohne Eintritt besichtigen, denn sie sind mehr Galerie als Ausstellung: Sämtliche Objekte können käuflich erworben werden.</p>
<p>All diese Werke haben ihren eigenen Charakter und sind doch auf die eine oder andere Weise miteinander verknüpft.</p>
<p>So haben die Künstler der 20er Jahre vielfach in ihrem künstlerischen Schaffen zunächst als Architekten angefangen, sind dann jedoch zu der Überzeugung gelangt, daß man nur mit Malerei die Welt verändern und eine Revolution vorantreiben könnte.</p>
<p>Hitzler und Zimmer wiederum, beide &#8217;68er sind mit exakt derselben Begründung den umgekehrten Weg gegangen und haben sich der Architektur zugewandt, wie mir die sehr freundliche und interessierte Aufsicht erklärte.</p>
<p>Der Höhepunkt dieser Ausstellung war jedoch die Besichtigung der Skulpturen von Louise Christine Thiele.</p>
<p>Ich denke, daß jedem das Bedürfnis bekannt ist, Kunst nicht nur optisch (oder auch akustisch) zu erfahren, sondern das Gehirn giert regelrecht auch nach einer haptischen Wahrnehmung.</p>
<p>Man möchte vor allem Skulpturen unbedingt berühren, möchte die Form der Köper nachstreichen, die Oberflächenbeschaffenheit fühlen, kalter Marmor, feste Bronze, lebendiges Holz&#8230;</p>
<p>Louise Christine Thiele kennt offensichtlich dieses Bedürfnis und fördert die Auslebung dieses Bedürfnisses mit ihrer Kunst. Denn Anfassen ist bei ihren Skulpturen nicht nur erlaubt und toleriert, es ist gewünscht!</p>
<p>Im Grunde auch eine gute Verkaufsmethode, denn die Berührung fördert die emotionale Verbundenheit mit den Werken, schaltet somit das rationale Denken aus und nach einer halben Stunde der Besichtigung erscheinen auch 16.000€ für eine kleine Bronzestatue plötzlich nicht mehr so viel zu sein.</p>
<p>Nach exakt demselben Prinzip funktionieren übrigens Marken im Konsumbereich.</p>
<p>Sehr intensiv nahegebracht wurde mir diese Ausstellung übrigens von einem hübschen Lockenkopf namens Maria, mit der ich eine gute dreiviertel Stunde angeregt über die Skulpturen, die Künstlerin, über das Berühren von Kunstwerken und noch so mancherlei anderen Kram plauderte.</p>
<p>Wohl zum allerersten Mal verließ ich eine Ausstellung mit einem Lächeln im Gesicht, auch wenn dieses Lächeln nur teilweise mit der gezeigten Kunst zusammenhing&#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Die Expressionale kann noch bis zum 24. August in den Park Kolonnaden am Potsdamer Platz Montags bis Sonntags in der Zeit von 10.00 &#8211; 22.00 Uhr besichtigt werden.</p>
<p><a href="http://www.expressionale.de">www.expressionale.de</a></p>
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		<item>
		<title>Warum ich nicht lächle, wenn ich aus Museen komme</title>
		<link>http://verkopft.de/2008/05/warum-ich-nicht-lachle-wenn-ich-aus-museen-komme/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 20:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Leute scheint der Besuch in einem Museum einfach nur eine Ausweitung ihres Bedürfnisses nach Unterhaltung zu sein, gepaart mit der Überzeugung, das Ansehen von Kunst sei zumindest etwas Höherwertiges als ein Besuch im Kino oder ein Abend auf der Couch mit der 87. Staffel der aktuellen Hype-Serie im Fernsehen. Letztere Ansicht zumindest scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Leute scheint der Besuch in einem Museum einfach nur eine Ausweitung ihres Bedürfnisses nach Unterhaltung zu sein, gepaart mit der Überzeugung, das Ansehen von Kunst sei zumindest etwas Höherwertiges als ein Besuch im Kino oder ein Abend auf der Couch mit der 87. Staffel der aktuellen Hype-Serie im Fernsehen.</p>
<p>Letztere Ansicht zumindest scheint mir die Grundlage dafür zu sein, daß manche Leute sich in Museen vor Bilder stellen und sich dann fotografieren lassen. Man möchte im Grunde nur angeben: &#8220;Schaut, was ich mir angesehen habe; bewundert, wie gebildet ich bin!&#8221;</p>
<p>Der Ausspruch &#8220;Ich war im Museum.&#8221; scheint somit für die meisten Menschen als klare Aussage abgeschlossen: Ich war dort, ich habe mir Kunst angesehen, jetzt will ich nen Burger. Fertig!</p>
<p>Doch ganz so einfach ist die Sache nicht, zumindest für mich nicht.</p>
<p>Kunst ist für mich nicht einfach Unterhaltung, keine oberflächliche Zerstreuung für kurze Zeit, die einen erfrischt und mit einem entspannten und zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht aus dem Museum ziehen lässt.</p>
<p>Wenn ich ein Werk wirklich gut finde, dann überwältigt und erobert es mich vollständig, packt meine Sinne, schüttelt und verwirrt meinen Verstand, meine Emotionen, stellt mein Selbstverständnis in Frage und lässt mich erschöpft und überwältigt zurück mit einem Gefühl des tiefen, strudelnden Sehnens nach&#8230;</p>
<p>Ja, wonach eigentlich?</p>
<p>Nach einem verwandten Geist?</p>
<p>Nach einer Antwort?</p>
<p>Nach einem Sinn?</p>
<p>Früher oder später schaltet der Geist dann auf Selbstschutz um, zieht die Aufmerksamkeit nach innen, verweigert die offensive Auseinandersetzung mit dem Erlebtem, um es nicht in noch intensiverer Form wieder aufbranden zu lassen.</p>
<p>Eine Art kommunikativer Knockout auf allen Ebenen: Gestik, Mimik, Artikulation; alles ist auf ein grundlegendes Minimum reduziert.</p>
<p>Es kostet mich dann schon Mühe überhaupt ein Gespräch zu führen, selbst auf Nachfrage, warum ich so still und schlecht gelaunt wirke würde ich keine ehrliche Antwort geben.</p>
<p>Allerhöchstens quäle ich mir dann ein &#8220;Ich muss das alles noch verarbeiten&#8230;&#8221; heraus und versuche auf ein anderes Thema überzuleiten.</p>
<p>Ein ehrliches Lächeln, das nicht wie eine verzogene Fratze aussieht, liegt jenseits jedweder Möglichkeit.</p>
<p>Darum lächle ich nicht, wenn ich aus Museen komme&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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