Archiv für die Kategorie 'Das Leben'Seite 2 von 5

Klogeruch

Wie ich heute herausfand riecht die Toilette bei Starbucks am Hackeschen Markt nach Zimtmuffins und Café Latte mit Karamelsirup.

Nice one!

get ready!

yeah!

The Knack

Muß ich mir jetzt Sorgen machen?

Die Deutsche Bank und die Moral

Deutsche Bank Reflektion

Foto: Lichtbildner_64

Vor wenigen Tagen erzählte mir ein Kollege eine Geschichte aus der Zeit, als er noch als Bankkaufmann für die Deutsche Bank arbeitete:

Es war gerade die Zeit der Euro-Umstellung und in den Banken waren verstärkt Kassierer auch aus anderen Filialen im Einsatz um den Ansturm der Geldumtauscher zu bewältigen.

In der Spandauer Filiale hatten sie damals einen zeitweilig einen homosexuellen Kassierer zugeteilt bekommen. Jeder Kunde, der mehr als einen niedrigen 3-stelligen Betrag umtauschen wollte musste damals seinen Ausweise vorzeigen, um evtl. Geldwäsche einen Riegel vorzuschieben.

Ein älterer Herr betrat die Filiale, stellte sich in die Schlange, wartete bis er zum Kassierer treten dürfte und war vollkommen verärgert, daß er sich ausweisen müsse:

“Ich bin hier seit 26 Jahren Kunde in der Bank, jeder hier kennt mich, das ist einfach eine unheimliche Frechheit von Ihnen!” ‘Die Deutsche Bank und die Moral’ weiterlesen

Entwicklungserinnerungen

Die Erinnerungen an das Gefühl nach diesem Sommer sind noch immer stark. Ich war die gesamten 6 Wochen der Sommerferien mit meiner Mutter und dann meinem Vater in Griechenland unterwegs. Eine schöne Zeit. Denn in den letzten ruhigen Tagen dieser Ferien habe ich mich erinnert, wie ich vor diesen Wochen war – und ich hatte das Gefühl ein komplett anderer Mensch geworden zu sein.

Das ist natürlich übertrieben, aber ich hatte mich sicherlich nicht unerheblich weiterentwickelt. Ich konnte mich aber trotzdem noch erinnern, wie ich “früher” war und damit verifizieren, daß ich mich verändert hatte.

Das ist mir seit dem kaum noch passiert. Nach Frauengeschichten höchstens nochmal. Denn das sind ja meist doch intensivere Zeiten, wo eben mehr passiert.

Denn inzwischen kann ich mich nur noch an Grundzüge erinnern, in denen ich anders war bzw. was an mir anders war. Das kommt mit dem Erwachsen werden wohl direkt mit dem schnelleren Vergehen der Zeit in einem Packet geliefert.

Das macht das Erkennen der eigenen Entwicklung schwierig. Das Feedback fehlt. Ich weiß was du jetzt denkst: einmal im Jahr, vielleicht zum Geburtstag, drüber nachdenken, was man im vergangen eigentlich gemacht hat, was sich verändert hat, was man noch verändern möchte. So einigermaßen spontan fehlt mir schlicht die Erinnerung, muß ich gestehen, um dieses zu tun.

ich kenne das problem

seit fast zwei wochen nun, beschert die nacht mir keinen guten schlaf. genauer gesagt heisst es, die phase des einschlafens kommt nach ca. 3 bis 5 stunden. das heisst noch genauer; ich liege diese besagte zeit in einem zustand (sinnlos) rum, der gekennzeichnet ist von totalitärer müdigkeit, die sich abwechselt mit einem unglaublichen wachzustand, großer wut über diese situation, die widerum zu einer angespanntheit führt, die mich meine liege-position alle 2 minuten wechseln lässt.

dies hier soll ein aufruf sein (ich wähle hier mal nicht das wort, hilferuf); an alle gut-schläfer, sowie an jede, die eventuell das problem mit dem schlaf kennen. was machen, bitte?

ich nehme weder drogen, noch trinke ich alkohol. ich esse nicht zu spät, auch trinke ich kaffee, nie zu spät. mein problem ist der kopf, der keine ruhe zu finden bereit scheint.

folgende dinge kann ich als ratschlag nicht gelten lassen, da mir mein schlechter schlafzustand seit jahren bekannt ist und ich diverse dinge bereits versuchte:

.schlaf-abendtee oder ähnliche beruhigende kräuter

.frische luft vorm zu bett gehen

.lesen oder dinge aufschreiben

.yoga (ja, ich war schon einmal so verzweifelt) oder sport an sich

.autogenes training (ja, auch so verzweifelt war ich schon)

.musik

.lösen von matheaufgaben im kopf (haha, kein witz)

hm, ich weiss ich bin noch nicht verloren, ich weiss es bestimmt. auch wenn das hier witzig klingt, sollte jemand ähnliche probleme haben, jener weiss wie anstrengend dies sein kann.

dank.

welchen film ich schon lange einmal erwähnen wollte:

“waltz with bashir”

(ich war sehr bewegt und mehr vermag ich nicht zu sagen)

Another one bites the dust

Ich möchte heute über eine vielfach unterschätze Gefahrenquelle im Alltag reden:

Musicals

‘Another one bites the dust’ weiterlesen

Schöpfung

Nein, nicht die Schöpfung, das Schöpfen. Nein, nicht aus einem Eimer.
Wurde heute auf diese und solche Renderings gestoßen. Ersteinmal hat mich die Detailgenaugikeit und Realitätsnähe absolut umgehauen. Pixarische Filme hat man ja schon gesehen, aber soo gut sehen die nicht aus. Mag an der vierten zusätzlichen Dimension liegen.
Wenn man sich einmal klar macht, wie diese Bilder entstehen, wird einem klar, daß jedes kleine Detail genau so vom Ersteller gewollt wurde. Er hat die Personen und Gegenstände erdacht, umgesetzt, positioniert, texturiert, beleuchtet und nachbearbeitet. Diesen Umfang an Kontrolle, aber auch Schöpfungskraft finde ich äußerst beeindruckend und möchte am liebsten sofort selber mit soetwas loslegen. Aber die Zeit. Und die Energie. Und die Abers.
What’s the point of the story? I like stories!

tabula rasa

das, sich von affaire zu affaire ‘schwingen’, bürgt die vorteile der abwechslung und die, des absoluten bewahren von autonomie des eigenen selbst. ferner beinhaltet es die nachteile der unbeständigkeit und die, der unzuverlässichkeit, die man bei sich und dem jeweiligen sexualpartner findet. die grenzen zwischen vor-und nachteilen sind dabei vernebelt und bringen bei längerer überlegung deutlich mehr aspekte ans hirn-tageslicht. was passiert mit einem, wenn die affaire länger anhält, dauert und wann bemerkt man den unterschied zwischen mögen, sehr mögen und lieben? was bedeutet liebe für das eigene ich und weshalb ist es so schwierig, bei affairen aufs intensivste durch kommunikation ins detail zu gehen?

ich schwebe gerade zwischen nachteil und vorzug und mein herz ist zweigeteilt. das wort; gerade, beschreibt dabei eine zeit von 2 jahren.

ich finde, das argument: ‘der richtige war noch nicht dabei’, kann ich nicht gelten lassen.