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	<title>verkopft &#187; Das Leben</title>
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		<title>Krankheitserkenntnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Husten ist anstrengend. Wenn das noch ein paar Tage so weiter geht, habe ich ein Sixpack. 2. &#8220;Der kleine Prinz der nie auf eine Frage verzichtete, die er einmal gestellt hatte, schien die meinen nie zu hören&#8221; ist eine Falschaussage, die im Buch selbst widerlegt wird. 3. Wenn sich Antoine für Geographie, Rechnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Husten ist anstrengend. Wenn das noch ein paar Tage so weiter geht, habe ich ein Sixpack.<br />
2. &#8220;Der kleine Prinz der nie auf eine Frage verzichtete, die er einmal gestellt hatte, schien die meinen nie zu hören&#8221; ist eine Falschaussage, die im Buch selbst widerlegt wird.<br />
3. Wenn sich Antoine für Geographie, Rechnen und Grammatik interessiert, warum wirft er dann im gesamten Buch &#8220;Stern&#8221; und &#8220;Planet&#8221; durcheinander bzw. benutzt sie als Synonyme. Denke doch nur mal einer an die Kinder!<br />
4. Das es auf einem Asteroid keine Atmosphäre und damit auch keine Sonnenuntergänge gibt (geschweige denn Lebewesen), kann man aber als künstlerische Freiheit durchgehen lassen :P<br />
5. Man sollte die Menschen danach bewerten was sie tun, nicht was sie sagen. Sagt jedenfalls der kleine Prinz.<br />
6. Rumliegen und nichts machen können kann sehr nervig und anstrengend sein. Zumindest wenn sogar Film gucken zu anstrengend ist.<br />
7. Der ideale Zeitpunkt krank auf Toilette zu gehen ist, nachdem ein Mitbewohner geduscht hat. Dann muß man sich nichts anziehen, friert aber trotzdem nicht.<br />
8. Ist die Rose/Blume evtl ein Symbol für eine Frau? Oder geht es wirklich &#8220;nur&#8221; um Freundschaft? „Man darf den Blumen nicht zuhören, man muss sie anschauen und einatmen.“<br />
Oho, nachgelesen:<br />
<blockquote>In New York entstand im Jahr 1943 &#8220;Der kleine Prinz&#8221;. In diesem Werk ihres Ehemannes ist Consuelo &#8211; sowohl zwischen den Zeilen als in Saint-Exupérys Zeichnungen &#8211; allgegenwärtig: der von Vulkanen übersäte prinzliche Planet ist eine Anspielung auf ihre Heimat El Salvador und ihr feuriges Temperament; sie ist der ungezähmte Fuchs, die geheimnisvolle Schlange und die zierliche Silhouette des Kindes, das so schön zu erzählen weiß. Vor allem aber ist sie die so schöne, einzigartige Rose, die der kleine Prinz so sehr liebt und durch eine Glashaube zu schützen trachtet, während das Blumenfeld, das er auf seinem Ausflug auf die Erde entdeckt, Saint-Exupérys Untreue und seine Zweifel hinsichtlich seiner aus den Fugen geratenen Ehe widerspiegeln. [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Consuelo_de_Saint-Exupéry#Die_Muse">1</a>]</p></blockquote>
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		<title>Check</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Dinge die ich in diesem Leben tun möchte: [...] Prodigy live sehen [...] (Und es war großartig!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dinge die ich in diesem Leben tun möchte:</p>
<ul>
<li>[...]</li>
<li><span style="text-decoration: line-through;">Prodigy live sehen</span></li>
<li>[...]</li>
</ul>
<p> <small>(Und es war großartig!)</small></p>
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		<title>Positivism</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 10:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Don&#8217;t cry over spilled milk. By this time tomorrow, it will be free yoghurt. Stephen Colbert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Don&#8217;t cry over spilled milk. By this time tomorrow, it will be free yoghurt.</p></blockquote>
<p> <a href="http://www.comedycentral.com/colbertreport/full-episodes/index.jhtml?episodeId=255230">Stephen Colbert</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>scheisse.</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 18:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>la a.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[dritte woche nikotin- frei. (es ist als würde ich die wochen einer schwangerschaft zählen.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dritte woche nikotin- frei.</p>
<p>(es ist als würde ich die wochen einer schwangerschaft zählen.)</p>
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		<title>Erwachsen?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Kannst du noch den Affen sehen oder ist es immer ein Mensch im Affenkostüm?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst du noch den Affen sehen oder ist es immer ein Mensch im Affenkostüm?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angstfreiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 10:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Da mich Politik nur in ganz bestimmten Bereichen interessiert, habe ich bislang auch nur ganz am Rande etwas von der Grundeinkommensdiskussion mitbekommen. Doch bin ich soeben über den Artikel von Tim Pritlove dazu gestoßen und dieser hat mich deutlich zum Grübeln gebracht. Vor allem aber habe ich gemerkt, wie wohl ich mich fühle, wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da mich Politik nur in ganz bestimmten <a href="http://torrentfreak.com/the-pirate-bay-trial-the-verdict-090417/">Bereichen</a> interessiert, habe ich bislang auch nur ganz am Rande etwas von der Grundeinkommensdiskussion mitbekommen. Doch bin ich soeben über den <a href="http://tim.geekheim.de/2009/02/16/das-bedingungslose-grundeinkommen/">Artikel</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Pritlove">Tim Pritlove</a> dazu gestoßen und dieser hat mich deutlich zum Grübeln gebracht.</p>
<p>Vor allem aber habe ich gemerkt, wie wohl ich mich fühle, wenn ich mir dieses System umgesetzt vorstelle. Mir war gar nicht so bewußt, daß ich mich bereits bedrückt davon fühle meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Dabei geht es mir nicht um Faulheit oder Angst vor Eigenverantwortung, sondern genau darum:</p>
<blockquote><p>Ich definiere “Arbeit” schon immer als “Tätigkeit, die ich eigentlich nicht tun möchte”. Arbeit ist etwas, was mir nicht behagt. Nur kurze Zeit in meinem Leben war ich in Situationen, wo ich eine “Arbeit” übernommen habe und es hat jeweils nicht lange &#8211; meist wenige Wochen &#8211; gedauert und ich war auf und davon. Weil ich es einfach nicht kann.</p>
<p><small>(aus dem verlinkten Artikel von Tim)</small></p></blockquote>
<p>Ich dachte bislang eher, daß mich das Fernsehen™ mit den Keine-Lust-auf-Schule-verherrlichenden-Sendungen und meine nicht ganz wegzudiskutierende Faulheit zu dieser Denkstruktur gebracht haben. Doch vielleicht kommt sie doch stärker aus mir selbst heraus. Durch das Schaffen von Dingen die einem Spaß machen und der großen Motivation dazu habe ich blutgelegt und kann Arbeit (wie oben definiert) nur noch unter großer Selbstdisziplin ordentlich vollbringen, welche wiederum viel Kraft raubt und andere Motivationen erstickt oder zumindest betäubt.</p>
<p>Ich könnte den Dingen nachgehen die ich liebe, auch wenn ich damit kein Geld verdiente (wie bei Tim erläutert, eine Konjunktur der ehrenamtlichen Tätigkeiten und auch der Kunst!) oder könnte langsam und ohne Zeit- bzw. Gelddruck mit eben diesen Dingen ein Geschäft aufbauen, welches durch die kleine Nische, die es vielleicht nur ausfüllen würde, nicht genug Geld zum Leben einbringen würde, dies aber auch nicht nötig wäre, denn dafür wäre ja schon gesorgt und es würde mir nur den zusätzlichen Freizeitspaß und Luxus finanzieren.</p>
<p>Zusätzlich zur von Tim erwähnten &#8220;Würde für alle&#8221; würden die Menschen einfach viel entspannter und geselliger sein. Ich mußte dabei direkt an die Vollbeschäftigung in der DDR denken. Keiner hatte Existenzängste. Nur mit dem Vorteil, daß man nicht auch Arbeit machen müsste, die einem vielleicht überhaupt nicht liegt und das immernoch die Vorteile der Marktwirtschaft und &#8220;Demokratie&#8221; vorhanden wären.</p>
<p>In der bereits geschlossenen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422">Petition</a> für ein Grundeinkommen wird der Betrag von 1500€ pro Person genannt. Diesen Betrag finde ich schon sehr hoch. Als Student kam ich mit ca. 500€ schon immer recht gut zurecht. Bei so einem hohen Betrag hätte ich die Befürchtung, das dieser so vielen Leuten ausreicht, daß so wenige einer geldverdienenden Tätigkeit nachgehen würden, daß das System damit nicht funktionierte. Überhaupt hätte ich Befürchtungen, auch bei einem deutlich niedrigerem Betrag, daß es überhaupt realistisch ist, aber die Zahlen, die man so liest deuten an, daß es möglich wäre. Ich weiß es nicht, ich bin kein VWLer und das soll hier auch nicht die Frage sein. Ich finde die Idee, diese Utopie einfach toll mal durchzudenken.</p>
<p>Aber Befürchtungen hätte ich auch. Ich meine warum sollte ich mein Abitur machen, wenn ich auch ohne Arbeit in einfachen Verhältnissen überlebe? Kommt natürlich sehr aufs Elternhaus an, aber ich habe mein Abitur nur durchgezogen, weil ich wußte, daß es für mein späteres (Berufs-)Leben deutliche Vorteile haben wird. Hätte es ja auch noch immer, aber eben bei weitem nicht so existenziell. Oder was passiert eben mit &#8220;den Hauptschülern&#8221;? Muß die Anzahl bzw Größe der Bushaltestellen dann vervielfacht werden, weil die Fahrgäste bei Regen keinen Platz mehr in ihnen finden? Tut dieser Bevölkerungsgruppe die Zwanglosigkeit gut, weil sie gute Laune davon bekommen oder versauern sie dann noch viel mehr vor dem Fernseher? Ich meine selbst einer meiner Mitstudenten macht Haufenweise Überstunden als Hiwi bei uns auf Arbeit, weil er sonst zuhause auch nur rumhängen würde und nicht wüßte, was er tun sollte.</p>
<p>Und wenn ich an den Rest der Welt denke, hätte ich mit dem Grundeinkommen noch stärkere Gewissenskonflikte als ich sie durch die Ungleichheit in der Welt eh schon habe. Und der Zustrom der Menschen aus eben diesem Rest der Welt würde sicherlich noch stärker ansteigen, was ja nichts schlechtes sein muß, aber man muß sich dessen bewußt sein.</p>
<p>Also ihr VWLer, rechnet das mal bitte durch und wenn es tatsächlich realistisch ist, wäre es meiner Meinung nach sehr einen Versuch wert.</p>
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		<title>Sinnlosigkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 14:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selfmade]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wok-Metapher hat ausgedient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="attachment wp-att-444 " src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1523.jpg" alt="Mutter" width="600" height="399" /></p>
<p>Die Wok-Metapher hat ausgedient.</p>
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		<title>Kinderfrage</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 08:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Glühende Verfechter&#8230; &#8211; kannst du mir &#8216;mal erklären, was das bedeutet, Mama? Bald Asche , allzu bald Asche, mein Kind! aus: Adolf Endler &#8211; Tarzan am Prenzlauer Berg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Glühende Verfechter</em>&#8230; &#8211; kannst du mir &#8216;mal erklären, was das bedeutet, Mama?</p>
<p>Bald Asche , allzu bald Asche, mein Kind!</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">aus: Adolf Endler &#8211; Tarzan am Prenzlauer Berg</span></p>
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		<title>Was für ein schöner Montag!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 14:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[EC-Karte]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenbetrug]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen gegen 9.20 Uhr warf ich einen spontanen Blick auf meinen Kontostand bei der Commerzbank und fiel aus allen Wolken als ich feststellte, daß mein Konto rund 1850€ in den Miesen war! Eine Überprüfung der Umsätze ergab, daß am vorigen Mittwoch, dem 11.3.09 im Zuge dreier Auszahlungen 2014,96€ in Paris von meinem Konto abgehoben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen gegen 9.20 Uhr warf ich einen spontanen Blick auf meinen Kontostand bei der Commerzbank und fiel aus allen Wolken als ich feststellte, daß mein Konto rund 1850€ in den Miesen war!</p>
<p>Eine Überprüfung der Umsätze ergab, daß am vorigen Mittwoch, dem 11.3.09 im Zuge dreier Auszahlungen 2014,96€ in Paris von meinem Konto abgehoben worden waren:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-418" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/03/kontoauszug.png" alt="kontoauszug" width="604" height="221" /></p>
<p><span id="more-417"></span></p>
<p>Während ich noch grübelte wie die Betrüger an meine Daten (vor allem meine Geheimzahl) gekommen sein konnten wurde es aber bereits halb 10 und ich musste los zur Arbeit, hatte also noch nichteinmal die Zeit mich mit der Bank in Verbindung zu setzen.</p>
<p>Nun lagen die Auszahlungen zwar bereits 5 Tage zurück, die Vorstellung jedoch erst in sechs weiteren Stunden etwas dagegen unternehmen zu können ließ die Wut in meinem Magen hell auflodern und so mancher Passant und Mitfahrer in der Bahn warf mir beunruhigte Blicke zu wegen der grimmigen Miene, die ich zur Schau stellte.</p>
<p>Während ich noch auf dem Weg zum Pickup im ersten Hostel war versuchte ich darum meine Kollegen zu erreichen, damit einer von ihnen mir die Tour abnehmen könne:</p>
<p>Stefan war noch nicht wieder in Deutschland.</p>
<p>Matti musste eine andere Tour machen.</p>
<p>Gregor konnte ich nicht erreichen, da sein Handy ausgeschaltet war.</p>
<p>In großartiger Laune schleppte ich also das kleine Häuflein Touristen zum Touren-Startpunkt und stellte mich griesgrämig darauf ein die nächsten Stunden damit zuzubringen fremden Leuten die Stadt näher zu bringen anstatt mich um meine Bankprobleme zu kümmern.</p>
<p>Glücklicherweise fanden sich an diesem Montag morgen nur fünf Leute für die deutsche Tour ein, so dass ich ohne große Gewissensbisse die deutsche Tour absagen und die Leute zur englischen Tour schicken konnte.</p>
<p>Um 11.15 Uhr machte ich mich also wieder auf den Weg nach Hause, rief bei der Bank an, die bereits versucht hatte sich mit mir in Verbindung zu setzen in den letzten Tagen, was aber daran gescheitert war, daß in ihren Unterlagen weder Telefonnummer noch Emailadresse aktuell waren.</p>
<p>Grundlegende Maßnahmen waren, so erfuhr ich, bereits eingeleitet worden, ich musste allerdings ersteinmal zur Polizei gehen und dort Anzeige erstatten, bevor die Bank weiter aktiv werden konnte.</p>
<p>Ich erstellte also schnell noch einen Kontoausdruck mit den fraglichen Auszahlungen, suchte die Adresse des nächsten Polizeirevieres heraus und machte mich auf den Weg dorthin.</p>
<p>Da ich bislang noch nie Opfer eines Verbrechens gewesen bin und somit auch noch nie jemanden angezeigt habe war mir folgende Tatsache gar nicht so recht bewußt:</p>
<p>Auch ein Polizeirevier ist letztlich nur eine Behörde:</p>
<p>Graue Korridore, veraltetes Gerät, rumsitzen und warten, sowie teilweise komische, abgestumpfte Mitarbeiter.</p>
<p>Der einzig wesentliche Unterschied zu nem normalen Amt: Fast jeder trägt ne Knarre am Gürtel.</p>
<p>Meine Anzeige wurde aufgenommen, meine EC-Karte vorsorglich in eine Datenbank aufgenommen, die Alarm schlägt sollte mit der Karte demnächst einmal eingekauft werden und mit den Unterlagen in der Hand konnte ich dann endlich weiterfahren zur nächsten Bankfiliale.</p>
<p>Als ich um 13.05 Uhr an der Commerzbank-Filiale am Hermannplatz ankam bewahrheitete sich eine meiner Befürchtungen: Von 13 bis 14 Uhr hatte die Filiale geschlossen!</p>
<p>Es ist lange her seit ich an einem einzigen Tag so viel geflucht habe wie heute&#8230;</p>
<p>Da ich sowieso im Anschluss hatte einkaufen gehen wollen zog ich den Besuch im Supermarkt vor, fuhr mit der U-Bahn wieder dieselbe Strecke zurück zum Supermarkt, kaufte alles Notwendige ein, brachte den Einkauf nach Hause, packte aus und machte mich sofort wieder auf den Weg zum Hermannplatz, da es inzwischen 14.10 Uhr geworden war.</p>
<p>Nach nochmaligem 10-minütigem Warten in der Schlange konnte ich mein Anliegen dann endlich der Dame hinterm Schalter vortragen, sie fing auch gleich an zu wirbeln, füllte alle notwendigen Formulare aus, verkündete mir freudig, daß meine Karte scheinbar bereits am 9.3. gesperrt worden sei, da damals bereits ein Verdacht vorlag. Dies würde für die Bank die Rückbuchung erleichtern, versicherte mir die Dame und die Bank würde von hier aus alles in die Hand nehmen, mir würden keine weiteren Umstände aus der Aktion erwachsen und in 4-6 Wochen wäre die Geschichte aus der Welt!</p>
<p>Um 14.45 Uhr, ungefähr der Uhrzeit zu der auch meine Tour beendet gewesen wäre trat mit einem deutlich erleichterten Herzen auf den Hermannplatz und fuhr wieder nach Hause.</p>
<p>All&#8217;s well that ends well.</p>
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		<title>Generationenfragen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine liebe Tante ist Waldorflehrerin und ne tolle Person. Neulich fragte sie mich ein paar Dinge über unsere Generation, die ich zwar für mich als Einzelperson beantworten kann, doch fehlt mir ein bisschen der Überblick, wie der Rest meiner Generation das so sieht. Wegen der new generation meine ich, dass ich es absolut spannend finde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebe Tante ist Waldorflehrerin und ne tolle Person. Neulich fragte sie mich ein paar Dinge über unsere Generation, die ich zwar für mich als Einzelperson beantworten kann, doch fehlt mir ein bisschen der Überblick, wie der Rest meiner Generation das so sieht.</p>
<blockquote><p>Wegen der new generation meine ich, dass ich es absolut spannend finde, von dir zu hören, was deine Freunde und dich so bewegt&#8211; also im Innersten echt bewegt! Seid ihr eher deprimiert von dem ganzen Mist, den Eure Eltern und Leute wie wir so verzapfen oder lebt ihr eure eigenen Werte, ohne euch zu sehr beirren zu lassen? </p>
<p>Ich wieß schon, dass das nicht so homogen sein kann, wie ich frage, aber siehst du da ne Tendenz?<br />
Kannst du mir sagen, was für euch zählt? Wie wollt ihr eure kinder erziehen? Wollt ihr das eigentlich überhaupt, soll das der Staat, die Kindergärtnerinnen, die Schule tun? Habt ihr Fragen daran oder ist das noch zu weit weg?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Klogeruch</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[liebliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich heute herausfand riecht die Toilette bei Starbucks am Hackeschen Markt nach Zimtmuffins und Café Latte mit Karamelsirup. Nice one!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich heute herausfand riecht die Toilette bei Starbucks am Hackeschen Markt nach Zimtmuffins und Café Latte mit Karamelsirup.</p>
<p>Nice one!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>get ready!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 09:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>la a.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="yeah!" href="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/01/yeah.jpg"><img class="attachment wp-att-373" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/01/yeah.jpg" alt="yeah!" width="500" height="413" /></a></p>
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		<title>The Knack</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 19:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Muß ich mir jetzt Sorgen machen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FlJsPa6UwcM&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/FlJsPa6UwcM&amp;hl=en&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Muß ich mir jetzt Sorgen machen?</p>
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		<title>Die Deutsche Bank und die Moral</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Schwulenfeindlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Lichtbildner_64 Vor wenigen Tagen erzählte mir ein Kollege eine Geschichte aus der Zeit, als er noch als Bankkaufmann für die Deutsche Bank arbeitete: Es war gerade die Zeit der Euro-Umstellung und in den Banken waren verstärkt Kassierer auch aus anderen Filialen im Einsatz um den Ansturm der Geldumtauscher zu bewältigen. In der Spandauer Filiale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Deutsche Bank Reflektion" href="http://flickr.com/photos/janmeinhart/266181772/"><img class="attachment wp-att-365" src="http://verkopft.de/wp-content/uploads/2009/01/266181772_2daa87089d.jpg" alt="Deutsche Bank Reflektion" width="500" height="323" /></a></p>
<h5>Foto: <a href="http://flickr.com/photos/janmeinhart/" target="_blank">Lichtbildner_64</a></h5>
<p>Vor wenigen Tagen erzählte mir ein Kollege eine Geschichte aus der Zeit, als er noch als Bankkaufmann für die Deutsche Bank arbeitete:</p>
<p>Es war gerade die Zeit der Euro-Umstellung und in den Banken waren verstärkt Kassierer auch aus anderen Filialen im Einsatz um den Ansturm der Geldumtauscher zu bewältigen.</p>
<p>In der Spandauer Filiale hatten sie damals einen zeitweilig einen homosexuellen Kassierer zugeteilt bekommen. Jeder Kunde, der mehr als einen niedrigen 3-stelligen Betrag umtauschen wollte musste damals seinen Ausweise vorzeigen, um evtl. Geldwäsche einen Riegel vorzuschieben.</p>
<p>Ein älterer Herr betrat die Filiale, stellte sich in die Schlange, wartete bis er zum Kassierer treten dürfte und war vollkommen verärgert, daß er sich ausweisen müsse:</p>
<p>&#8220;Ich bin hier seit 26 Jahren Kunde in der Bank, jeder hier kennt mich, das ist einfach eine unheimliche Frechheit von Ihnen!&#8221;<span id="more-364"></span></p>
<p>Der Kassierer versuchte ihm freundlich und ruhig darzulegen, daß er neu in der Filiale sei und ihn darum nicht kennen könne und  sowieso nur Anweisungen befolge, die letztlich ja auch im Interesse des Herrn seien, da sie die Sicherheit gewährleisteten.</p>
<p>Daraufhin flippte der Mann vollkommen aus und fing an den Kassierer aufs Wüsteste zu beschimpfen:</p>
<p>&#8220;Sie elendige Schwuchtel, was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Früher musste man sich sowas von Leuten wie Ihnen nicht gefallen lassen! Ich hab meinen Ausweis gar nicht dabei! Soll ich etwa nochmal nach Hause gehen und mich nochmal 20 Minuten hier anstellen?&#8221;</p>
<p>Vom Aufruhr alarmiert trat in diesem Moment der Filialleiter hinzu, fragte wo das Problem sei, versicherte dem Kassierer, daß er den Kunden kenne, daß sein Geld umgetauscht werden solle und daß er dafür unterschreiben würde.</p>
<p>Der Kunde wurde vom Filialleiter dann nochmals kurz in sein Büro gebeten, in dem sich zufällig auch gerade mein Kollege aufhielt, der das Folgende darum mitbekam.</p>
<p>Der Filialleiter wandte sich zu dem Mann, der seit 26 Jahren treuer Kunde dieser Bank gewesen war und für den die Bank ein Depot im Wert von rund 60.000€ verwaltete und sagte ihm klipp und klar:</p>
<p>&#8220;Verzeihung Herr &#8230;, aber so können Sie nicht mit meinen Mitarbeitern umspringen, das ist vollkommen inakzeptabel! Ihr Geld kriegen Sie noch umgetauscht, aber danach möchte ich Sie nicht länger als Kunde haben! Sie haben eine Woche Zeit, sich bei einer anderen Bank ein Konto zu suchen! Guten Tag!&#8221;</p>
<p>und setzte den Mann vor die Tür!</p>
<p>Da erzähle nochmal jemand Banker hätten keine moralischen Grundsätze!</p>
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		<title>Entwicklungserinnerungen</title>
		<link>http://verkopft.de/2009/01/entwicklungserinnerungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 11:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erinnerungen an das Gefühl nach diesem Sommer sind noch immer stark. Ich war die gesamten 6 Wochen der Sommerferien mit meiner Mutter und dann meinem Vater in Griechenland unterwegs. Eine schöne Zeit. Denn in den letzten ruhigen Tagen dieser Ferien habe ich mich erinnert, wie ich vor diesen Wochen war &#8211; und ich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erinnerungen an das Gefühl nach diesem Sommer sind noch immer stark. Ich war die gesamten 6 Wochen der Sommerferien mit meiner Mutter und dann meinem Vater in Griechenland unterwegs. Eine schöne Zeit. Denn in den letzten ruhigen Tagen dieser Ferien habe ich mich erinnert, wie ich vor diesen Wochen war &#8211; und ich hatte das Gefühl ein komplett anderer Mensch geworden zu sein.</p>
<p>Das ist natürlich übertrieben, aber ich hatte mich sicherlich nicht unerheblich weiterentwickelt. Ich konnte mich aber trotzdem noch erinnern, wie ich &#8220;früher&#8221; war und damit verifizieren, daß ich mich verändert hatte.</p>
<p>Das ist mir seit dem kaum noch passiert. Nach Frauengeschichten höchstens nochmal. Denn das sind ja meist doch intensivere Zeiten, wo eben mehr passiert.</p>
<p>Denn inzwischen kann ich mich nur noch an Grundzüge erinnern, in denen ich anders war bzw. was an mir anders war. Das kommt mit dem Erwachsen werden wohl direkt mit dem schnelleren Vergehen der Zeit in einem Packet geliefert.</p>
<p>Das macht das Erkennen der eigenen Entwicklung schwierig. Das Feedback fehlt. Ich weiß was du jetzt denkst: einmal im Jahr, vielleicht zum Geburtstag, drüber nachdenken, was man im vergangen eigentlich gemacht hat, was sich verändert hat, was man noch verändern möchte. So einigermaßen spontan fehlt mir schlicht die Erinnerung, muß ich gestehen, um dieses zu tun.</p>
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