Ich möchte heute über eine vielfach unterschätze Gefahrenquelle im Alltag reden:
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Nein, nicht die Schöpfung, das Schöpfen. Nein, nicht aus einem Eimer.
Wurde heute auf diese und solche Renderings gestoßen. Ersteinmal hat mich die Detailgenaugikeit und Realitätsnähe absolut umgehauen. Pixarische Filme hat man ja schon gesehen, aber soo gut sehen die nicht aus. Mag an der vierten zusätzlichen Dimension liegen.
Wenn man sich einmal klar macht, wie diese Bilder entstehen, wird einem klar, daß jedes kleine Detail genau so vom Ersteller gewollt wurde. Er hat die Personen und Gegenstände erdacht, umgesetzt, positioniert, texturiert, beleuchtet und nachbearbeitet. Diesen Umfang an Kontrolle, aber auch Schöpfungskraft finde ich äußerst beeindruckend und möchte am liebsten sofort selber mit soetwas loslegen. Aber die Zeit. Und die Energie. Und die Abers.
What’s the point of the story? I like stories!
…so einheitlich heute.
Wenn man über die unterschiedliche Einstellung von Geschwistern zu ihrer eigenen Familie sprechen möchte und ohne Absicht das zu Sagende mit den Worten “Meine Schwester und ihre Familie…” einleitet, dann kann man sich jedes weitere Wort sparen…
Produktivität ist Substitut für das Glück. Bin ich nicht produktiv, bin ich nicht glücklich. Nach der Arbeit könnte ich mich fallen lassen, doch ich strenge mich mehr an um meinem Wunsch nach persönlichem Schaffen gerecht zu werden. Workaholic nannte man solche Menschen in den 90ern. Immerhin für mich und nicht eine Firma, aber trotzdem. Die Zeiten des reuelosen Zeittotschlagens sind vorbei. Ich bin aufgewacht, wie die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg, und frage mich wie ich das nur machen konnte? Ich habe das durchsichtige Blut von vielen vielen Zeiteinheiten über mein ganzes Zimmer verteilt. “Zum Glück trug ich nen Integralhelm, darum ist mir nichts passiert.” Doch inzwischen habe ich mich abgekehrt von Gewalt – in Filmen, wie auch gegen die Zeit – und ich muß sagen mit Gewalt war das Leben einfacher. Selbst 8 Stunden täglich arbeiten und anschließend nochmal 4 oder 5 für den eingebauten Arbeitgeber vermitteln mir nicht das Gefühl etwas geschafft zu haben. Warum brauchen die Dinge nur so lange? Es wird doch sonst alles schneller. Und mir gelingt doch alles sowieso immer einfach und ohne viel Aufwand. Dachte ich. Ist dann auch die Frage ob es nicht besser so ist. /Denken
Musikgeschmack ist wie ein Computer: wer sich nicht damit beschäftigt nutzt Standardware.
Ich verbinde mit der Kunst den Bauch. Ich male was und wie es mir aus der Hand läuft, ich fräse den Speckstein da wo es mir mein Gefühl vermittelt und ich fotografiere so, wie es eben passiert. Mein Kopf ist dabei schon an, aber ich denke nur in den relativ engen Grenzen der Kameraeinstellungen. Und heraus kommen Bilder die ganz ok sind, aber mich schon seit längerem nicht mehr so recht zufriedenstellen. Die Kunst ist durchaus auch eine sehr verkopfte Angelegenheit, was mir eigentlich schon früher hätte klar werden sollen, wenn ich so heimlich zu la a. rüberschiele. Vom einfach Machen wird man scheinbar nur in relativ begrenztem Maße besser. Doch macht mir dieses aus dem Bauch eigentlich viel mehr Spaß. Mir fehlt der Hintergedanke: wie stell ich mir das Bild vor, wie soll es werden. Und mit dem Licht umzugehen ist echt schwierig. Ihr merkt schon, ich stecke in der Fotografie gerade etwas fest. Von daher überlege ich mir Anleitung in Form eines weiteren Studiums zu holen, aber das steht noch in den Sternen. Die Kunst ist also auch nur eine Ingenieurswissenschaft. Nachdenken, wie man was am besten erreichen kann.
bedeuten erinnerungen, die fähigkeit sich vergangener zeiten zu entsinnen, glück?

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