
Als meine Mitbewohnerin vor einem knappen Jahr ausgezogen ist nahm sie auch einige geschätzte Utensilien aus der Küche mit, unter anderem sämtliche Salzstreuer und auch diverse andere Aufbewahrungsbehältnisse.
Ersatz musste herangeschafft werden, also wurden für Salz und Zucker zwei gläserne Behälter bei Ikea gekauft und zur Unterscheidung auf unterschiedliche Regale gestellt.
8 Monate lang ging alles gut.
‘Ein kleine Geschichte von Salz und Zucker’ weiterlesen
Klara Kopf sagt: Alkohol ist nichts für Kinder!
Da wiegt man sich sein halbes Leben lang in der Illusion, daß man im Gegensatz zu den meisten Leuten nicht von der Werbung vereinnahmt sei und dann passiert so etwas:
Ich befinde mich gerade auf der Zielgerade von Joachim Fests großartiger Hitler-Biographie und bin vorhin an der Stelle angekommen, die sich mit dem verstärkten Widerstand gegen Hitler im Jahre 1944 beschäftigt und damit logischerweise auch einige Sätze zu Stauffenberg verliert.
Da wird Stauffenberg vorgestellt, seine Bemühungen den Widerstand zu formieren werden beleuchtet und natürlich auch einige Originalzitate mit eingebaut. Und wessen Gesicht hab ich plötzlich vor meinem geistigen Auge gesehen?
Tom Cruise
Epic fail!
[file under: Zum Lachen in den Bunker gehen.]

Vor wenigen Tagen erzählte mir ein Kollege eine Geschichte aus der Zeit, als er noch als Bankkaufmann für die Deutsche Bank arbeitete:
Es war gerade die Zeit der Euro-Umstellung und in den Banken waren verstärkt Kassierer auch aus anderen Filialen im Einsatz um den Ansturm der Geldumtauscher zu bewältigen.
In der Spandauer Filiale hatten sie damals einen zeitweilig einen homosexuellen Kassierer zugeteilt bekommen. Jeder Kunde, der mehr als einen niedrigen 3-stelligen Betrag umtauschen wollte musste damals seinen Ausweise vorzeigen, um evtl. Geldwäsche einen Riegel vorzuschieben.
Ein älterer Herr betrat die Filiale, stellte sich in die Schlange, wartete bis er zum Kassierer treten dürfte und war vollkommen verärgert, daß er sich ausweisen müsse:
“Ich bin hier seit 26 Jahren Kunde in der Bank, jeder hier kennt mich, das ist einfach eine unheimliche Frechheit von Ihnen!” ‘Die Deutsche Bank und die Moral’ weiterlesen
“Da waren völlig verschiedene Vollidioten!”
Vor kurzem hörte ich folgende kleine Diskussion eines Pärchens neben mir im Bus:
Sie: Die Benzinpreise sind ganz schön gefallen!
Er: Ja, der Liter kostet teilweise schon wieder unter einem Euro.
Sie: Hab ich auch gelesen, wieso kommt das denn auf einmal?
Er: Na das hängt mit der Wirtschaftskrise zusammen, die Nachfrage nach Öl sinkt einfach.
Sie: Also wird weniger Öl verkauft?
Er: Genau.
Sie: Aber dann müssten die Preise doch steigen!
Er: ???
Sie: Na wenn sie weniger verkaufen verdienen sie doch weniger Geld.
Er: Und?
Sie: Na dann wärs doch viel logischer, daß die Preise steigen, denn ansonsten machen die doch nicht mehr genausoviel Gewinn wie vorher!
Dieser stringend logischen Beweisführung hatte er nichts entgegenzusetzen und wechselte das Thema.
Aka:
Scheiße, hab ich heut keinen Bock zu arbeiten…
Vor ein paar Tagen bat mich ein junges, sympathisches Pärchen nach Abschluss meiner Tour um ein paar Buchtips bzgl. Berlin.
Ich gab ihnen meine Karte und forderte sie auf, mich einfach nochmals per Mail anzuschreiben, dann würde ich ihnen gerne eine Auswahl von Büchern, die ich selbst gut fand zusammenstellen.
Heute nun erreichte mich ihre Mail und da ich mich beim Thema Bücher selten kurzfasse, wenn man mich erstmal reden lässt ist sogar ein recht langer Text mit vielen Buchempfehlungen entstanden, von dem ich denke, daß er sich auch hier gut machen könnte.
Darum jetzt hier meine Highlights von Büchern über Berlin:
‘Berlin – Bücher’ weiterlesen
Ich bin es ja gewohnt, daß mir beim Toasten von Brotscheiben von Zeit zu Zeit einmal ein Geruch nach Verbranntem in die Nase steigt.
Doch der Geruch, der mir eben in der Küche zuflog erinnerte mich eher an den Tag, an dem sich beim Bohren einmal der Bohrkopf meiner Bohrmaschine weißglühend und schmelzend im Loch verabschiedete!
Bei einem kritischen Rundumblick durch meine Küche schien mir die Luft beim Fenster getrübt, näheres Hinsehen ergab tatsächlich leichte Rauchschwaden und einen verschmorten Geruch.
Dasselbe im Badezimmer.
Nun ist die Wahrscheinlichkeit, daß eine nichtlaufende Waschmaschine durchschmort eher gering und die Tatsache, daß unter mir gerade die Wohnung renoviert wird, wobei heute das Badezimmer an der Reihe ist hielt meine Besorgnis in Grenzen.
Ein kurzer Kontrollgang zu den Arbeitern in der unteren Wohnung ergab, daß sie gerade geflext hatten und der Rauch durch die wohl etwas undichten Wände zu mir in die Wohnung hinaufgestiegen sei!
Kurz durchlüften und alles sei wieder in Ordnung!
Na wenns weiter nichts ist…
Ich möchte heute über eine vielfach unterschätze Gefahrenquelle im Alltag reden:
Musicals
‘Another one bites the dust’ weiterlesen
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