The cool hunt for monkey portraits

Monkey Portaits Noch mehr Verlinkungen, sorry. Ich weiß, ihr habt eh alle keine Zeit. Mir egal. Das hier muß auch noch raus.

Auf der Suche nach guten Inhalten sind wir ja alle (im Netz, in der Realität, im Leben). Eine Seite, die sich dieser Aufgabe ebenfalls angenommen hat und sie mit bravour meister ist coolhunting. Aus dem Blog fällt ziemlich viel raus, und diesen habe ich auch noch nicht weiter verfolgt, da ich nur über den Video-Podcast auf diese Seite aufmerksam geworden bin. Und dieser ist hochgradig empfehlenswert.

In kurzweiligen, sehr stimmungsvoll gestalteten und gut fotografierten 3-5-minütige Videos werden uns in den Folgen Künstler oder Künstlergruppen und ihre Arbeit vorgestellt. Der Begriff Künstler reicht dabei von Filmemachern, Fotografen, Musikern, allen Arten von “klassischen Künstlern” bis hin zu Organisationen oder Lokationen die Künstlern eine Plattform bieten.

Herauspicken möchte ich dabei, aus offensichtlich persönlichen Gründen, eine Fotografin. Diese wird in Folge 63 portraitiert und hat mich absolut begeistert. Ihr Name: Jill Greenberg. Sie erzählt, wie sie dazu gekommen ist Portraits von Affen und weinenden Kindern zu schießen, welche mich beide sehr begeistern. Auf ihrer (schicken aber leider flashigen flashbasierten und damit nicht direktverlinkbaren) Seite sind diese und andere zu bestaunen. Teilweise ziemlich verhochglanzt, aber immer mit einer sehr eigenen, artifiziellen, aber berührenden Ästhetik. Auschecken!

7 Kommentare zu “The cool hunt for monkey portraits”


  1. 1 Joe

    wow, da bleibt man abech auch ne weile haengen. echt schoene fotos, wobei ich gar nicht mehr erkennen kann, was ueberarbeitet und was normal ist ;)

    (ist es eigentlich absicht, dass du auf http://http//manipulator.com/ statt auf http://manipulator.com/ verlinkst?)

  2. 2 Georg

    Ja, dadurch kommt man in den geheimen Spezialbereich der Seite. Kleiner Bonus, weil ihr von hier dahinkommt ;)

    Na wenn man sich nicht mit beschäftigt wie man sowas machen kann, hat man halt keine Ahnung :P

  3. 3 la anki

    danke für die verlinkung. ich kenne die dame schon, kennengelernt durch die kinder potraits, die ich von der motivation her auch damals schon grenzwertig fand. sicher, in ausführung, dem fotografischem können, licht, focus, ect…, sind sie hoch qualikativ, wie all ihre arbeiten, aber ich hab so meine probleme mit ihnen. nicht mit der absicht der künstlerin, weinende kinder fotografieren zu wollen, der kinder traurigkeit als symbol für den desolaten zustand amerikanischer politik zu benutzen, doch aber das weinen zu stellen, es mit aller kraft aus den kinderaugen heraus zu pressen und somit jedwede natürlichkeit und “menschlichkeit” ignorierend, folglich ihre eigene intention zu untergraben, bzw. wieder nivellieren.

  4. 4 Georg

    Das mit der reelection von Bush zu verknüpfen finde ich schon nicht besonders erwähnenswert. Die Fotos stehen für sich ohne diesen Kontext besser.
    Ich verstehe was du meinst. Ein Kind zum Weinen zu bringen finde ich jetzt nicht so sonderlich grausam. Kinder weinen wegen so kleinen Dingen und so oft, da seh ich nicht so das Problem. Es könnte aber psychisch problematisch werden, wenn es eben dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit steht und das Weinen gewünscht ist sozusagen. Es wird “öffentlich” und das Kind fühlt sich zur Schau gestellt – bei den Blitzlichtern sicher nicht ganz zu vermeiden.
    Andererseits kannst du ein solches Foto mit dieser Ästhetik nicht anders schießen. Wenn du einfach drauf warten würdest, das es in seinem normalen Umfeld so weint, dann hast du eben das Umfeld mit im Bild und nicht das Licht, das eben diese Ästhetik erzeugt. Weinende Kinder in ihrer Umgebung mit normalem Licht gitbs schon zuhauf auf Fotos. Heiligt der Zweck die Mittel, könnte man Fragen…

  5. 5 Joe

    Die Kinderfotos habe ich mir zum Glueck noch nicht angeschaut, da nicht gefunden (aber auch nicht gesucht). Irgendwie kommt da aber auch eine gewisse…. Wut in mir auf, wenn ich mir die Szene am Set vorstelle. Der Zweck heiligt hier nicht die Mittel finde ich. Vom Kontext ganz abgesehen..das kann man auch anders verbildlichen.

  6. 6 la anki

    ich fand, das ihre art, wie sie sich im video gab, ganz gut wieder spiegelte, das der zweck bei ihr die mittel heiligt.

  7. 7 Georg

    aber sie hatte zumindest keinen Spaß dabei, sonst hätte sie die Kinder ja selbst zum Lachen gebracht :P

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